Spiegeltherapie

Diese innovative Therapiemethode wurde erstmals Mitte der 1990er Jahre von dem Inder Ramachandran bei Phantomschmerzen nach einer Amputation eingesetzt. Mittlerweile wird sie auch bei Schmerzsyndromen der Extremitäten und schweren Armlähmungen (z.B. nach Schlaganfall) angewendet. Die Wirksamkeit wurde durch Studien belegt.

Patienten sehen im Spiegel ihre nicht betroffene Extremität und nehmen dieses Spiegelbild als die betroffene Extremität wahr. Durch die Lernfähigkeit und Formbarkeit (Plastizität) unseres Gehirns können sich dadurch spezielle Areale neu „organisieren“ und Bewegungsmuster neu erlernt werden. Dadurch kann auch die Schmerzerfahrung vermindert werden.

 

Die aktive Therapie wird angeleitet und kann selbständig von Patienten dann auch zu Hause durchgeführt werden.